St. Thekla

Die römisch-katholische Piaristenkirche St. Thekla in der Wiedner Hauptstraße 82 im 4. Wiener Gemeindebezirk Wieden ist Heimat der Pfarrgemeinde St. Thekla, einer von 4 Pfarrgemeinden der 2017 neu errichteten Pfarre zur Frohen Botschaft. Die Kirche ist der Hl. Thekla geweiht.

Nachdem die Piaristen (ein Schulorden) 1751 die Bewilligung erhalten hatten, in Wieden eine Kirche mit Kloster zu bauen, kauften sie 1752 ein Grundstück für deren Errichtung. Das Kollegium (Schule) wurde 1755 bezogen. Die Kirche wurde zwischen 1754 und 1756 von Matthias Gerl erbaut, der Turm 1757 vollendet. Die Weihe der Kirche fand am 26. September 1756 statt. 1788 mussten die Piaristen den hinter der Kirche liegenden Trakt beziehen, weil der Fiskus den Vorderteil kaufte und das Militärtransporthaus dorthin verlegte.

Die Ausstattung der Kirche stammt von den Stuckateuren Jakob Philipp Kegelsperger und Pietro Orsatti sowie den Steinmetzen Matthias Winkler und Franz Joseph Steinböck.

Felix Ivo Leicher malte die Altarbilder der hl. Thekla, Maria Immaculata und des Ordensstifters, des hl. José Calasanz. Seine Fresken an den Giebeln von Kirche und Kollegium sind nicht mehr erhalten.

Die Orgel der Pfarrkirche St. Thekla ist ein Werk Johann M. Kauffmanns und verfügt über 2 Manuale und Pedal.

Quellen:
Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Pfarrkirche_St._Thekla_(Wien)
Vgl. https://www.wien.gv.at/wiki/index.php?title=Theklakirche

Zur Webseite von St.Thekla: http://www.piaristen.at/stthekla/pfarre/

St. Thekla
St. Thekla
St. Thekla, Fotos: H.Straßer
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