Archiv der Kategorie: St.Florian

Neues aus dem Projekt Vanakkam – 9. 1. 2018

www.vanakkam.at

Im Advent haben wir eine gemeinsame Gebets-Aktion durchgeführt: Je eine unserer Pfarrgemeinden hat für unsere Freunde in Indien gebetet – und diese ihrerseits für die jew. Pfarrgemeinde bei uns (Berichte und Fotos dazu auf unserer Pfarrhomepage unter „News“).

P. Leonard aus Indien hat Fotos geschickt – er schreibt: „Heute haben wir an der Tafel die Fotos aus Eurer Pfarrei von den 4 Advent-Sonntagen gezeigt. Unsere Kinder und Mitarbeiter waren begeistert, Euch alle auf Entfernung mit verfolgen zu können…“ !

Wesentliche Teile der Weihnachtskollekten unserer 4 Pfarrgemeinden kamen dem Projekt Vanakkam zugute:

St. Elisabeth: € 752,66
St. Florian: € 1.016,56
St. Thekla: € 726,13
Wieden/Paulaner: € 225,-
-> insgesamt € 2.720,35
durch die Pfarre zur Frohen Botschaft
Eine Eingangsbestätigung dazu findet sich HIER !

P. Leonard schreibt dazu: „… wir wollen Euch in Euren 4 Gemeinden für die Unterstützung ganz herzlich danken – danke für Eure Großzügigkeit und Eure Initiative. Wahrscheinlich sind die Ausdrucksformen unseres Glaubens sehr unterschiedlich, aber der tiefere Grund unseres Glaubens verbindet uns!“

Peter Schönhuber vom Verein Vanakkam (und Mitglied unserer Pfarre) erzählt dazu in einem eMail direkt vor Weihnachten: Schöner hätte der zeitliche Ablauf gar nicht sein können: dank der wirklich überwältigenden Unterstützung, die wir auch und vor allem aus der Pfarre zur Frohen Botschaft erfahren dürfen, können wir rechtzeitig vor Weihnachten (und daher viel früher als ursprünglich angenommen) das VANAKKAM-Küchenprojekt als de facto ausfinanziert erachten! Ich bin aus tiefstem Herzen dankbar und freue mich vor allem für unsere Freunde in Südindien.
Mit seinem nie versiegenden Optimismus und tiefen Gottvertrauen hat Father Leonard zufolge der absehbaren guten Entwicklung mit dem Bau bereits begonnen. HIER einen Link zu den Fotos der ground breaking ceremony (Spatenstich) und den ersten Baustellenfotos bei.  Nach und nach wird es mehr geben.
Die nicht ganz systematische Dokumentation unsere Gebetsinitiative habe ich auch zusammengetragen. Wie mir von vielen Seiten versichert wurde, war es eine neue, sehr positive Erfahrung. Wie drückt es Father Leonard immer aus: getrennt durch Kontinente, Ozeane und Zeitverschiebung aber eins in Jesus – UNITED IN JESUS, vereint in unserem Glauben und in einer gemeinsamen Sendung. Alles dazu HIER!

Am nächsten Wochenende wird in Tamil Nadu, auch bei Father Leonard, das Pongalfest (tamilisches Neujahr und Erntedank) gefeiert. Leonard hat uns eine kurze Beschreibung geschickt, um das Fest für uns ein bisschen verständlicher zu machen. Hier seine Ausführungen:

PONGAL – Tamilischer Jahresbeginn und Erntedank
PONGAL ist der Beginn des tamilischen Kalenders am 14. Jänner (manchmal erst am 15.) PONGAL ist gleichzeitig das Erntedankfest der Tamilen. Es wird auch das „Fest der Bauern“ genannt. Es ist eine sehr angenehme Zeit, der Winter geht zu Ende, der Sommer ist noch nicht da!
Die Kühe schmücken, die Stiere umarmen (Jallikattu, eine Art Stierkampf), süßen Reis kochen, Zuckerrohr essen, in der Umgebung picknicken – all das gehört zum farbenfrohen Fest. Die meisten von uns tragen unsere traditionelle Kleidung, die Männer weiße Dhotis (Beinkleid), die Frauen bunte Saris. Ich denke, die Tamilen vergegenwärtigen sich ihrer Stellung im Universum. Genau das feiern sie!
Die Familien treffen sich am frühen Morgen vor ihren Häusern direkt auf der Straße und fangen an, den neuen Reis zu kochen. Wenn der Topf kocht, wird die aufgehende Sonne verehrt.
Die Familien essen gemeinsam und teilen mit den Nachbarn, sie füttern die Kühe und Ochsen, als Dank für deren Hilfe auf den Feldern das ganze Jahr über.
Ihr müsst wissen, selbst heute noch spannen die Bauern, insbesondere in den Dörfern, zum Pflügen und Bebauen der Felder Ochsen ein. Sie verwenden auch Ochsenkarren (So wie ihr die Fiaker am Stephansplatz habt! Natürlich ist es ein großer Unterschied, aber ich vermute, die Fiaker sind die Überreste vergangener Zivilisation) Rasch werden sie durch Traktoren und Maschinen ersetzt.
Üblicherweise dauern die Feiern drei Tage! Der letzte Tag gehört den Kindern! Kinderpongal!
Der Tag vor dem Pongalfest wird heutzutage als Bogi Pongal gefeiert. Es bedeutet nichts anderes als sich von wertlosen, unnützen Dingen im Haushalt zu trennen. In den Städten werden alte Kleidung und Autoreifen verbrannt.
In unserer Schule sammeln die Kinder an diesem Tag die jungen Triebe dorniger Büschen, die eine echte Landplage bei uns sind und verbrennen sie. In den letzten drei Jahren haben wir auf diese Weise eine halbe Million Jungpflanzen vernichtet, im letzten Jahr – ihr erinnert euch vielleicht – zeichnete eine lokale TV-Station einen Buben von uns für 36.000 eigenhändig ausgerissene Pflanzen aus.
Am 12. Jänner werden wir in der Schule Pongal feiern. Während die Kinder sich mit verschiedenen Spielen beschäftigen, kochen die Lehrer süßen Reis und gemeinsam freuen wir uns darüber.
Wartet noch ein paar Tage, wir werden versuchen euch zu zeigen, wie wir alles machen. Ich mache das gerne,

P. Leonard

 

Gebets-Partnerschaft mit Vanakkam, Pfarrgemeinde St. Florian

Hier ein paar Fotos und ein Brief von Fr. Leonard über das Gebet unserer Vanakkam-Freunde für die Pfarrgemeinde St. Florian – So, 10. 12. 2017

Hier ein paar Zeilen von Fr. Leonhard:

Schöne Grüße. Guten Morgen!

Anbei einige Bilder von der heutigen Messe in Vellakulam in unserer Gemeindekapelle für St. Florian, Wien.

Wie wir es schon letzte Woche angekündigt, dass wir für die Gemeinde St. Florian beten werden, haben wir es auch umgesetzt.

Wir haben St. Florian mit Blumen verbunden. Unsere Leute brachten viele einheimische Blumen mit und schmückten den Boden mit einem „Rangoli“, einer lokalen Art von Bodenkunst.

Wir beteten für die Menschen der St.-Florian-Gemeinde, die Emmanuel-Gemeinschaft, die dort dient, die Jugend, Kinder, Familien, ältere Menschen, die kranken Menschen in der Pfarre und so weiter.

Es ist sehr kraftvoll und bewegend, wenn Kinder für Menschen in einem unbekannten Land beten. Gebet und Liebe sind sehr kraftvoll, glaube ich.

Als ich vor ein paar Monaten in St. Florian war, wurde im Gottesdienst ein Bild unserer Schulkinder gebeamt, die gemeinsam aßen. Ich war den Tränen nahe, als ich das sah, denn für uns ist es auch Eucharistie, „die Bedürftigen zu speisen“.

Bitte betet weiterhin für uns. EIN GOTT! EINE WELT!

Mit besten Grüßen,

Father Leonard

Mehr zur Gebetspatenschaft HIER

Hier der englische Originaltext:

Greetings. Guten Morgan!

Kindly find enclosed some pictures from Today’s mass in Vellakulam in our community chapel for St. Florian, Wien

When I had said last week that we will be praying for the community of St. Florian, they also understood as something related to Flower!

They connected Florian with Flower too.  They brought many local flowers and decorated the floor with a „rangoli“ a local form of floor art.

We prayed for the people of Florian community, the emmanuel community serving there, the youth, children, families, elderly people, the sick people in the parish and so on.  It is very toughing and moving when children pray for people in an unknown land.  Prayer and love is very powerful, I believe.  When I was in Florian a few months back, they beamed a picture from our school children, sharing a meal.  I was in tears to see that because, for us „feeding the needy“ is also Eucharist.  Continue to pray for us.  ONE GOD! ONE WORLD! (Eine Gott! Eine Welt!)

With best wishes,

Leonard

Adventspaziergang 2017

Wie jedes Jahr wollen wir auch heuer den Advent mit einem gemütlichen Spaziergang durch unsere Pfarre beginnen. Frische Luft, Aufmerksamkeit beim Geschichten-Hören und gemeinsames Singen machen hungrig und durstig, daher darf auch eine abschließende Jause nicht fehlen.
Kinder, nehmt bitte eure Laterne mit!

Unser Programm

Lasst Florian strahlen!

Hast du schon einmal so ganz alleine eine Kirche geputzt? So ganz richtig mit abstauben, aufkehren, Boden und Bänke waschen und daneben noch kleine Reparaturen machen? Das stellst du dir urlangweilig vor? Ist es auch! Darum haben wir das ganze anders angepackt und haben einen Aufräum-, Reparatur- und Reinigungstag ausgerufen, um Kirche und Pfarrhaus (eigentlich: Gemeindehaus) wieder auf Hochglanz zu bringen. Rund 40 Personen, darunter viele aus der lateinamerikanischen Gemeinde, sind dem Aufruf gefolgt, um einige Stunden -oder auch den ganzen Tag- den Putzfetzen, den Staubsauger, die Bohrmaschine oder anderes zu schwingen, damit St. Florian wieder strahlen kann. Natürlich hieß es nicht nur arbeiten, auch der Spaß und der Magen durften nicht zu kurz kommen. Es war auch noch Zeit, mit einem Glas Sekt auf Geralds Geburtstag anzustoßen. Müde und erschöpft, aber stolz auf das gemeinsam Geleistete durften wir auf einen erfolgreich abgeschlossenen Tag zurückblicken. Ein großes Dankeschön samt Applaus am Sonntag nach der Messe allen, die mitgeholfen haben.

(Fotos: St. Wallisch)

St. Florian: Flori-Post Sept.2017

St. Florian: Flori-Post – in unregelmäßigen Abständen (je nach Anlass) informiert sie als eMail-Newsletter über Kinder-Angebote und Veranstaltungen in St. Florian.
Die aktuelle Ausgabe: HIER.
Als Newsletter bestellen: HIER

 

Schlussmesse und Straßenfest (25.6.2017)

Am 25.6. feierten wir in St. Florian eine Familienmesse zur „Woche für das Leben“. Unser Leben, das wir unter den schützenden Schirm der Liebe Gottes stellen, die weit größer ist als alles, das wir kennen. So groß, dass alle Kinder, alle Menschen auf der Erde darunter Platz haben. Anschließend gab es zur Stärkung Gegrilltes, viele Getränke, Kaffee und Kuchen, aber vor allem Spiele, Tanz und Kreatives beim Straßenfest der Jungschar St. Thekla.
Danke an die vielen Fleißigen!
(Text: Evi Czeschka, Fotos: Ines Zecha, Evi Czeschka, Stefan Wallisch)

Rückblick Wärmestube 2017 in St.Florian

Die Wärmestube St. Florian ist ein Projekt des Dekanats Wien 4/5.
Daran haben seit 2015 3 Pfarren, nämlich Auferstehung Christi, St. Josef und Zur Frohen Botschaft, mit insgesamt 4 Teams – St. Florian/St. Thekla, St. Elisabeth, St. Josef und Auferstehung Christi – teilgenommen.

Im Zeitraum 12.1. bis 30.3.2017 konnten wir begrüßen:

775 Gäste, das waren 644 Männer (83,1%) und 131 Frauen (16,9%).
Im Durchschnitt kamen 65 Gäste / Öffnungstag der Wärmestube.

Von den Herkunftsländern:
453 Österreicher (58,45%),
32 Deutsche (4,13%), 88 Slowaken (11,35%), 46 Tschechen (5,93%),
56 Ungarn (7,23%), 35 Polen (4,52%), 35 Rumänen (4,52%), 7 Bulgaren (0,9%), ..,
insgesamt 754 oder 97,29 % aus der EU,
21 oder 2,71 % aus anderen Ländern.

Ein herzliches und aufrichtiges Dankeschön an:

Alle, die ehrenamtlich zum Gelingen der Wärmestube 2017 beigetragen haben,
sei es als Mitarbeiter/innen direkt vor Ort, sei es als Spender/innen von Sach- und Geldspenden,
die Gemeinschaft der Hartmannschwestern und den Küchenchef des Franziskusspitals, Wien 5, für die ausgezeichneten und nahrhaften Suppen,
die Bäckerei Ströck für die Unterstützung mit köstlichem und vitaminhaltigem Brot.

Auch im nächsten Winter (Jänner bis März 2018) findet die Wärmestube St. Florian statt:
Neue ehrenamtliche Mitarbeiter/innen und Sponsor/inn/en sind natürlich herzlich willkommen! Bitte melden Sie sich in der Pfarrkanzlei St. Florian …..
Danke!
(E.Wlaschütz, Caritas St.Florian)