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Das Feuer weitergeben: Bericht vom 9.9.2017

Begegnungsnachmittag zur BUKAL Summerschool

Am 9. September haben 5 Pfarrmitglieder (Sr. Johanna Aichhorn, Paul Hösch, Josef Lang, Sr. Gudrun Schellner, Sonja Tischberger) ihre Erfahrungen und Eindrücke vom BUKAL Sommerseminar bei einem Begegnungsnachmittag im Palais Colloredo mit Interessierten aus allen Gemeinden und von außerhalb geteilt. (BUKAL heißt in der Sprache der Philippinos = die Quelle des Bundes und ist ein CICM Missionszentrum, das zu einer Kirche der Teilhabe ermutigen möchte.)

Begonnen hat der Nachmittag, angelehnt an die Arbeitsweise des BUKAL Teams von den Philippinen, mit einem spirituellen Einstieg und Bibelteilen. Passend zum Thema des Nachmittags „Das Feuer weitergeben“ war die Stelle aus der Emmaus Geschichte „Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete.“

Das Fünfer-Team hat versucht, die vielen von dem Seminar mitgenommen Erfahrungen und verschiedene Arbeitsweisen weiterzugeben und zu teilen. Dazu gehört auch immer wieder der intensive Austausch in Kleingruppen und eine Auflockerung mit kurzen Zwischengesängen und der Rückbesinnung auf das Wort Gottes.

Am Beginn sind vier Kirchenbilder vorgestellt worden, die unterschiedliche Entwicklungsstadien der Kirche darstellen. Gemeinsam haben wir erarbeitet, was diese Stadien bedeuten, was uns stört, was uns gefällt und wie sich die Rollenbilder von Priester und Laien dabei verändern. Obwohl Kirchenentwicklung nie gänzlich abgeschlossen sein kann, haben wir bei dem Stadium geendet, wo wir als Getaufte gemeinsam berufen und gesandt sind.

Auf diesem Hintergrund haben wir uns auch darauf besonnen, dass jede/r einzelne von uns von Gott beim Namen gerufen ist. Wir haben uns mit unserem Namen vorgestellt und sind durch einen Vers aus dem Buch Jesaja: „Ich habe dich beim Namen gerufen. Du bist mein.“ bestärkt worden.

Namensgebung bedeutet auch Veränderung. Viele Geschichten in der Bibel berichten von Menschen, deren Namen verändert wurde (Abram – Abraham, Simon – Petrus, Saulus – Paulus, …). Zur Veränderung einer Gemeinde, einer Pfarre gehört eine gemeinsame Vision. Das war einer der Kernpunkte, den das BUKAL Team aus den Philippinen vorgestellt hatte und den wir versucht haben, zu bearbeiten. Die Bibel spricht es direkt aus: „Ohne Vision verkommt das Volk.“ (Sprüche 29,18)

Zur Weiterentwicklung von einer Gemeinde/Pfarre/Kirche braucht es eine Vision, die von vielen geteilt wird. Wie wir zu so einer Vision kommen, haben wir an einem Beispiel aus einer deutschen Pfarre vorgestellt bekommen.

Am Ende unseres Begegnungsnachmittags haben sich Fragen aufgetan, die wir versucht haben, uns in Kleingruppen gegenseitig zu beantworten.

Auch wenn Vieles noch nicht gelöst ist und noch genügend Arbeit vor uns liegt, haben wir einander den Segen zusprechen dürfen mit dem Pilgertanz und geendet mit einer Bibelstelle aus der Offenbarung des Johannes mit der Zusage Gottes: „Siehe ich mache alles neu.“

(Bericht: Sr. Gudrun Schellner)
(Fotos zum Bericht:
https://photos.app.goo.gl/hDmHJlBtNyyTuKWW2)

Bibelwanderung am 17.9.2017

„Wia da Jona denen in Ninive die Wadln fire gricht hat“

Die Pfarrgemeinde St. Thekla lädt alle ein zur Bibelwanderung im Lainzer Tiergarten am Sonntag, dem 17. September 2017.

Start entweder um 10:50 Uhr oder um 13:10 am Kirchenplatz von St. Thekla. Wegstrecke: Lainzer Tor – Nikolaitor. Dabei: eigenes Kinderprogramm. Weitere Infos HIER

PGR von St.Thekla zieht Bilanz

Der Pfarrgemeinderat von St. Thekla zieht Bilanz über die abgelaufene Arbeitsperiode 2012 – 2017.
Die Zusammenfassung können Sie HIER lesen.

MESSAGE4ME: Nr. 3 erschienen

Die Nummer 3 unseres Pfarrblattes wurde an die Druckerei weitergeleitet, wird in der nächsten Woche im ganzen Pfarrgebiet verteilt und kann HIER heruntergeladen werden (.pdf, ca 2MB).

St. Florian: Flori-Post Sept.2017

St. Florian: Flori-Post – in unregelmäßigen Abständen (je nach Anlass) informiert sie als eMail-Newsletter über Kinder-Angebote und Veranstaltungen in St. Florian.
Die aktuelle Ausgabe: HIER.
Als Newsletter bestellen: HIER

 

Begegnungszone – Vorschau auf den 22.9.2017

Menschen und Kirche zusammenbringen

zuhören und informieren

Kirche und ihr Angebot/ihre Botschaft kennenlernen

Freitag, 22.9.2017, 14:00 – 18:00, Karlsplatz

mehr …..

BUKAL-SUMMERSCHOOL (3. – 6. 7. 2017)

Bericht von Sr. Gudrun Schellner SSM

Obwohl es nicht einfach ist, Erlebtes in Worten wiederzugeben, so braucht es doch das gesprochene Wort. Ich möchte es gerne in zwei Schritten versuchen. In einem ersten Teil teile ich mit euch die zentralen Themen und in einem zweiten Teil das, was mich besonders beeindruckt hat.

Montag, 3. 7. 2017

BUKAL (Tagalog) bedeutet: die Quelle des Bundes.

BUKAL ng Tipan“ ist ein Missionszentrum, das sich in besonderer Weise für eine „Kirche der Beteiligung” einsetzt. Ein Team dieses philippinischen Pastoralinstituts begleitet diese Tage mit vier Zielen:

  • Zeugnis geben, was es heißt, zu einer Gemeinschaft zu gehören

  • Erfahrungen mit Gott ermöglichen, die uns verändern

  • Teilen von hilfreichen Methoden auf eine partizipative Art Kirche zu sein

  • Mitgehen mit den Menschen in ihrem je eigenen Kontext, in ihrer speziellen Situation – und so gemeinsam Antworten suchen

Der eigene Name steht von Beginn der Sommerschule an im Zentrum: Wir sind beim Namen gerufen (Jes 43). Unser Name gibt uns Identität, Ansehen, beinhaltet Erwartungen und ist zugleich ein Prozess, hinter dem eine Erfahrung steckt. Deshalb tauschen wir über die Geschichte unseres Namens und die unterschiedlichen Nennungen unseres Namens aus.

Von unserem eigenen Namen ausgehend wenden wir uns dem Begriff und der Wirklichkeit von Kirche zu.

Kirche: Die vielen Leute, die Gott zusammenruft, werden Kirche genannt.

So wie wir im Laufe unserer Geschichte verschiedene Namen gehabt haben, so ist es auch mit der Kirche.

Die ursprüngliche hebr. Bezeichnung: kahal, die von Gott Gerufenen

Im NT: Die Christen wurden als Anhänger des „neuen Weges“ bezeichnet. Sie sind gerufen, einen anderen Weg zu gehen. So erlebt man sie auch.

In Antiochia nennt man sie zum ersten Mal Christen, weil sie sich auf Christus beziehen.

Der Leib Christi, die Braut Christi, die neue Stadt … das sind weitere Namen für die Kirche.

Im 2. Vatikanischen Konzil bekommt die Kirche wieder neue Namen: Volk Gottes, Kirche als pilgernde Kirche, Kirche als commuio: die gemeinsame Verantwortung ist aufgrund der Taufe allen anvertraut.

Es gibt aber auch andere Beschreibungen wie hierarchische oder institutionelle Kirche, sakramentale Kirche, priesterzentrierte Kirche, dienende Kirche (Avery Dulles).

In den BEC Basic ecclesial communities geht es um einen neuen Weg des Kirche-Seins: alle Getauften sollen sich beteiligen. In kleinen Basisgemeinden in der Nachbarschaft leben die Getauften als Schwestern und Brüder miteinander, teilen das Wort Gottes, verknüpfen die Lebensthemen mit dem Wort Gottes und verbinden sich zugleich mit der größeren Kirche.

Dann werden uns verschiedene Kirchenbilder, die aus den Erfahrungen von Kirche gewachsen sind und Stadien des Wachstums an Beteiligung ausdrücken, vorgestellt:

1. Versorgungskirche

Priesterzentrierte Kirche: einer für alle, „Kümmerkirche“, „erhaltende Kirche“, Haltung des Versorgens – erste Phase

2. Kirche der Mithelfer/innen und Unterstützer/innen

Pius XII: „Die Laien sind der verlängerte Arm der kirchlichen Hierarchie.“

Dort, wo die Hierarchie nicht hinkommt, muss der Laie einspringen.

Im Zentrum steht die Leitung. Die Motivation kommt von der Leitungsperson und diese bittet die anderen, an ihrer Sendung teilzunehmen. Es gibt ein Wachstum an Beteiligung und es geht um das Aufbauen von hilfreichen Beziehungen.

3. Kirchenkrise – Kirche erwacht: Erwachende Kirche

Fragen tauchen auf: Was bedeutet es, heute Christ/in zu sein? Was sagt die Bibel? Wer ist die Kirche?

Wie verbinden wir Glauben und Leben? Was geht das mich an? Was ist meine Rolle? Was die Kirche?

Von diesem Kirchenbild ausgehend benennen wir die Schwierigkeiten und Gewinne für die Leitung und ebenso für die Laien.

Diese Phase wurde als sehr entscheidend für ein echtes Wachstum hervorgehoben.

4. Kirche gemeinsam berufen und gesandt

Dieses Kirchenbild ähnelt dem Bild der 2. Phase, aber es gibt Beziehung zwischen den Gruppen, gegenseitigen Dialog, Unterstützung und Beteiligung, die Person im Zentrum ist kleiner geworden; das Herz mit dem Kreuz zeigt die Sendung von Christus her; wenn die Leitung geht, fällt nicht alles zusammen, sondern es bleibt die Sendung von Christus her.

Die Kirchenbilder sind oft ineinander verwoben. Die Wirklichkeit ist bunter.

Dienstag, 4. 7. 2017

Am Dienstag setzen wir uns in einer Atmosphäre des Gebetes anhand von biblischen Personen mit der Veränderung des Namens auseinander. Gott verändert den Namen (Abram – Abraham, Sarai – Sara, Simon – Petrus, Naomi – Mara, Saulus – Paulus, Joseph – Zaphenth-paneah, Daniel – Beltschazzar)

Anschließend geht es um die Frage: Was braucht es, damit man weiterkommt, sich weiter entwickelt?

P. Marc erzählt aus seiner Erfahrung. Man braucht eine Vision:

  • Ein bewusstes Träumen von dem, was man unbedingt erreichen will, um das Leben sinnvoll zu machen.

  • Ein inneres Bild eines zukünftigen Zustands

Ohne Vision verkommt das Volk.“ (Spr 29,18)

Die Vision von P. Marc ist „building community“, d. h. Aufbau von Gemeinschaft.

Wie bekomme ich als Leitung eine Vision?

  • Schau in dich. – Was fühlst du?

Eine Vision kommt nicht im Traum, sondern macht uns schlaflos.

Wenn das nicht da ist, dann gibt es auch keinen Fortschritt.

  • Schau zurück. – Was hast du in deiner Erfahrung mit der Gemeinschaft gelernt?

Es braucht Enthusiasmus und Erfahrung.

  • Schau dich um. – Was passiert rund um dich? Gibt es andere, die ähnliche Träume haben?

  • Schau nach vorne. – Was ist das große Bild? Das ist der Unterschied zwischen Leitung und Management. Leitung schaut nach vorne, Management schau nach unten.

  • Schau nach oben. – Was erwartet Gott von uns? Was ist Gottes Traum von mir, von uns?

Mein Potential ist Geschenk von Gott und was ich daraus mache, ist mein Geschenk an Gott.

  • Schau zur Seite. – Welche Ressourcen hast du? Welche Möglichkeiten stehen zur Verfügung? Das Wichtigste in einer Pfarre sind die Menschen und nicht das Geld.

Die Vision muss von möglichst vielen geteilt werden. Dann berührt, ermächtigt, ermutigt sie, Initiative zu ergreifen, ermöglicht, Prioritäten zu setzen und macht das Leben bedeutungsvoll. Eine Vision kann nicht gelehrt, sondern muss erfasst werden.

Auch wenn die Leitung verantwortlich ist, dass die Vision existiert, verstanden wird und von möglichst vielen besessen und geteilt wird, so ergibt sich die Fragen, wie gelingt es, Menschen miteinzubeziehen?

Wer / was verhindert, dass eine gemeinsam geteilte Vision umgesetzt wird?

Begrenzte Leiter, ausschließlich konkret Denkende, Dogmatiker, ewige Verlierer, zufriedene Sitzer, Traditionsverliebte, Problemsucher, Selbstverliebte, Schwarzseher

Was heißt das konkret? Einige Prinzipien der Umsetzung für die Leitung:

  • Zeige den Menschen Leidenschaft und Überzeugt-Sein in Bezug auf die Vision.

  • Handle glaubwürdig und mach nicht nur Worte.

  • Beziehe andere in die Realisierung der Vision mit ein.

  • Ermutige dazu, auf dem Weg der Realisation Risiken einzugehen.

  • Zeige Wertschätzung für Initiativen.

  • Beziehe Ideen von möglichst vielen mit ein.

  • Feiere kleine Erfolge, das sind die Vitamine auf unserem Weg.

  • Organisiere die notwendige Unterstützung.

Für die Umsetzung braucht es Träumer/innen, Planer/innen, Initiativen Setzende und Zusammenarbeiter/innen.

Die Vision muss kurz, einfach, begeisternd kraftgebend, anstrebenswert und elektrisierend sein. Sie muss Leidenschaft hervorbringen.

Anschließend werden wir eingeladen, in Pfarrgruppen eine gemeinsame Vision für unsere Pfarre zu entwickeln.

Nachdem es aber um einen partizipativen Visionsprozess, um die größtmögliche Beteiligung geht, lernen wir eine Variante kennen, wie möglichst viele Menschen auf allen Ebenen in die Beratung miteinbezogen werden können.

Hilfreiche Fragen in diesem Prozess sind:

  • Was macht dich froh / traurig in deiner Nachbarschaft? Welche Art von Kirche würdest du dir wünschen in Bezug auf das, was dich froh / traurig macht?

  • Welche Art von Kirche kann auf diese konkrete Situation eine Antwort geben?

  • Wie schaut unsere ökonomische, politische, soziale, ökologische, religiöse und kulturelle Situation aus?

Wichtig ist, dass zumindest Teile der Originalaussagen erhalten bleiben.

Ein Visions-Statement beinhaltet: Wer? Was? Wie?

Dann probieren wir den Prozess der Entstehung einer Visions-formulierung aus (Entwurf – Prüfung – endgültige Festlegung – Schwerpunktsetzung – Umsetzung – Auswertung)

Mittwoch, 5.7.2017

Wir beginnen mit einer Methode des Bibel-Teilens zu Gen 32,23-33 (Jakob wird zu Israel).

Die Bibelverse sind auf Papier aufgeschrieben auf dem Boden aufgelegt. Alle gehen im Raum herum und lesen die Bibelverse. Danach bleiben wir bei einem Vers stehen, der uns anspricht und tauschen nach einer Zeit der Stille mit anderen, die beim gleichen Vers oder in der Nähe stehen, aus.

Am Vormittag wird uns anhand eines Beispiels der Diözese Limburg (in der Nähe von Frankfurt) die Suche nach einer geistlichen Vision vorgestellt. Acht große Pfarren sind dort zu einer großen Pfarre zusammengeschlossen worden und haben eine gemeinsame Vision entwickelt.

In den Kleingruppen aus den jeweiligen Pfarren versuchen wir dann Schritte der Umsetzung für die je eigene Pfarre zu überlegen.

In einem nächsten Schritt üben wir die Schritte: FÜR WEN? WAS? WIE?

Unsere Gruppe hat einen Begegnungsnachmittag bzw. -abend zur BUKAL Sommer School in unserer Pfarre geplant.

Wir setzen uns mit der Planung einer Konsultation / Befragung / Beratung auseinander und erarbeiten kreative Konsultationsmethoden.

So wie jeden Tag gibt es einen spiritueller Abschluss – wieder anhand des Lesungstextes Gen 32,23-33 Jakob kämpft mit Gott. Diesmal geht es um den Schwerpunkt: „Ich lass dich nicht, es sei denn du segnest mich.“

Wir benennen, was uns hier in dieser Summerschool oder auch die letzten Tage gesegnet hat, teilen den Segen in unseren Pfarrgruppen und geben einander eine neue E-Mail Adresse z.B. segen+fuelle@frobo.flott oder

unterwegs-mit-Gott@vision.first.frobo.

Donnerstag, 6.7.2017

Der letzte Tag dient nochmals dem bewussten Schauen auf unsere Namen, wobei nochmals deutlich wird, dass Namensgebung eine Erfahrung ist, mit Beziehung zu tun hat und einen Ort hat.

Danach beschäftigen wir uns in den Pfarrgruppen mit drei Fragen:

  1. Was sind die drei wichtigsten „learnings“?

  2. Wie wollen wir wem, wann, wo, wie unsere Erfahrungen weitergeben?

  3. Was sind die konkreten nächsten Schritte, um uns als Pfarre weiterzuentwickeln?

In einer sehr symbolhaltigen Eucharistiefeier geht es unter anderem um einen neuen, unsere Vision beinhaltenden Namen. Unsere Gruppe einigt sich auf den Namen Rastplatz für Suchende.

Bei der Gabenbereitung wird das Namensschild in eine Schale mit Erde gesteckt.

Als Abschluss nimmt jede Pfarre ihr Schild in die Hand und wird als Gruppe gesegnet und zu den Menschen vor Ort gesendet.

Dann segnen wir einander mit einem Segenstanz und schließen unsere Pfarren mit ein. Auch die einzelnen Pfarrteams werden während des Tanzes gesegnet, in dem sie in die Mitte treten und den Segen der anderen empfangen.

Was für mich so besonders war, versuche ich in fünf Punkten zusammenzufassen:

  • Es ist um einen geistlichen Weg gegangen, bevor wir überhaupt in das Thema eingestiegen sind. In allen Phasen gab es einen spirituellen Impuls und zwar nicht als Schlagobers, sondern als Luft, die das Atmen überhaupt erst ermöglicht.

  • Immer ging es um die Erinnerung, dass Gott uns führen möchte. Diese Impulse waren zutiefst verwoben mit der Thematik, aber auch mit unserer eigenen Persönlichkeit und Geschichte. (z. B. das Gebet zu den Phasen der Kirchenentwicklung: Station 1 Versorgungskirche: Stellen Sie sich auf das Podest! Erinnern Sie sich an Momente in denen Sie diese dominierende Haltung eingenommen und so gehandelt haben. Steigen Sie – nach einigen Momenten der Stille – wieder von diesem Podest herunter und sprechen Sie leise für sich ein Gebet der Buße.)

  • Wir haben eine Gemeinschaft geformt und als Gemeinschaft gelebt. Betroffenheiten hatten Platz und konnten geteilt werden.

  • Einfache, ganzheitliche Impulse und Methoden ermöglichten eine persönliche Reflexion und aus dem Gebet heraus ein ehrliches Teilen (z. B. Die Frage nach der eigenen Berufung oder der persönlichen Vision, denn „Ohne Vision verkommt das Volk.“ Spr 29,18)

  • Jede Motivation kommt aus der spirituellen Verwurzelung.

Schlussmesse und Straßenfest (25.6.2017)

Am 25.6. feierten wir in St. Florian eine Familienmesse zur „Woche für das Leben“. Unser Leben, das wir unter den schützenden Schirm der Liebe Gottes stellen, die weit größer ist als alles, das wir kennen. So groß, dass alle Kinder, alle Menschen auf der Erde darunter Platz haben. Anschließend gab es zur Stärkung Gegrilltes, viele Getränke, Kaffee und Kuchen, aber vor allem Spiele, Tanz und Kreatives beim Straßenfest der Jungschar St. Thekla.
Danke an die vielen Fleißigen!
(Text: Evi Czeschka, Fotos: Ines Zecha, Evi Czeschka, Stefan Wallisch)

MESSAGE4ME: die Nummer 2 ist erschienen.

Die Nummer 2 unseres Pfarrbriefes hat es in die Druckerei geschafft, wird im ganzen Pfarrgebiet an alle Haushalte verteilt und liegt auch in den Kirchen zur Mitnahme auf.
Ganz eilige bzw. Computerleser können sie auch hier als .pdf herunterladen (ca. 2MB).

 

Das war unsere Lange Nacht der Kirchen

(Text: Renate Eibler, Fotos: Christian Köttl)

Rückblick Lange Nacht der Kirchen in St. Thekla (Fr, 9. 6.):
Am Do die Hiobsbotschaft: Der Heart Chor muss sein Konzert aufgrund der Erkrankung von Matthias Huppmann absagen. Was tun?
Ein Rundmail brachte viele interessante Vorschläge für ein Ersatzprogramm, u. a. von Peter Tschulik und Martin Sinnhuber. So entschlossen wir uns für folgende neue hochinteressante Programmpunkte anstelle des Konzerts:
21:00–22:00 „When god shines his light on me – Rockmusik auf den Spuren der Religion” (Videopräsentation, die Peter Tschulik vor 2 Jahren für St. Florian gemacht hat)
22:00–22:30 Konzert von Martin Sinnhuber
… eine weise Entscheidung, denn beides fand beim Publikum viel Anklang. Danke Peter und Martin fürs spontane Einspringen!

Die Lange Nacht in St. Thekla war generell gut besucht. Die Thekla-Kirche erstrahlte diesmal innen im bunten Licht der Scheinwerfer von Peter Tschulik.
Am Kirchenplatz herrschte – auch dank der Grillwürstel (danke vor allem wiederum an Peter Tschulik) und der vorwiegend alkoholfreien Cocktails – eine ausgezeichnete Stimmung mit vielen guten Gesprächen. Befürchtungen der Organisatoren dass es zu wenig Mithilfe am Kirchenplatz geben könnte, erwiesen sich als unbegründet – auch dank der tatkräftigen Unterstützung durch zwei Pfadfinder beim Grillen, Wegräumen und Abwaschen. Danke Gabriel und Fritz!
Großen Anklang fand der Verkaufs- und Informationsstand Vanakkam (Schulprojekt in Südindien unserer Pfarre zur Frohen Botschaft).
Statistik: Bis 21:30 hatten wir ca. 250 Besucher/innen
Kinderprogramm: ca. 20 Personen
Vortrag über Josef Calasanz: 40 Personen
Beten mit allen Sinnen (Erdbeermeditation, Texte, Musik und Weihrauch): ca. 20 Personen
Papiertheater: 45 Personen,
„When god shines his light on me – Rockmusik auf den Spuren der Religion”: ca. 50 Personen
beim eindrucksvollen Nachtgebet der Gemeinschaft Emmanuel: ca. 50 Personen
… nicht zu vergessen: die vielen Gäste am Kirchenplatz! Ein großes Dankeschön für alle, die mitgeholfen haben!